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Familienzoo Nordhorn




In der 50 000 Einwohner zählenden Stadt an der Holländischen Grenze, in der alten Grafschaft Bentheim gelegen, lädt der Tiergarten Nordhorn zu einem ausgedehnten Bummel im Grünen ein.
Reichlich kostenlose, aber leider noch nicht schattierte Parkplätze erwarten den auswärtigen Besucher direkt am Zooeingang.
Der erweist sich als mit Abstand gepflegtester, schönster und mit den meisten Blumen versehene Eingang, den die Zoofans in den letzten Jahren gesehen haben....




Der Eingang von der Zooseite und vom Parkplatz aus gesehen (kleines Bild).



Ca 10 ha Grundfläche hat der Tiergarten, jeweils ungefähr die Hälfte ist Altpark und Erweiterungsgelände. Beide Teile sind mit einer romantischen Allee verbunden.
Das neue Stück Zoo läßt noch sehr viel erwarten. Hier ist z. B. ein neues größeres Wolfsgege, eine neue Heimat der Luchse und Wildkatzen sowie eine geräumige Anlage für Präriehunde geplant. Die Tierarten leben zur Zeit noch etwas beengt im alten Park.
Da der Erweiterungsteil auch eine Alt-Armschleife des Flußes Vechte einschließt, wird hier auch eine Brutwand für Uferschwalben eingerichtet, eine Freianlage für Fischotter und noch vieles mehr. Ein erneuter Besuch lohnt sich demnächst also mit Sicherheit.




Junge Maras in ihrem begehbaren Gehege: unter den wachsamen Augen der Mutter



Außer der gegehbaren Anlage mit Maras, Lamas, Alpakas und vielen anderen Tieren Nordamerikas befindet sich im neuen Teil des Zoos schon der Vechtehof mit Stallungen, Nebengebäuden und Wiesenflächen. Hier leben alte Haustierrassen wie die Lippegans, das Bentheimer Schaf, schon fast vergessene Schweinearten und mehr! Alles ist anzuschauen und anzufassen: wie früher wuseln auf dem auch innen echt sehenswerten Bauernhof jede Menge Tiere zwischen den Beinen der Menschen herum...




Der romantische Vechtehof, ein Freilichtmuseum im Zoo, ist bewohnt von alten fast ausgestorbenen Rassen von Schweinen, Kühen und Hühnern



Nachdem man die schattige alte Allee zum ursprünglichen Zooteil zurückgelegt hat, erwartet den Besucher als erstes das gewaltig imposante Wappentier des Nordhorner Tiergartens, der Bison!
Auf dieser 1997 völlig neu gestalteten und vergrößerten Anlage wohnt eine kleine Gruppe der bis zu 1000 Kilo schweren Wildrinder. Pfiffig ist die Möglichkeit, die Tiere mit zooeigenem Futter auf ganz spezielle Art auf Tuchfühlung zu locken...




Das Wappentier des Zoos - nah gesehen 



Hier direkt hinter dem historischen Kassenhäuschen findet man auch die kleinen Totenkopfäffchen in einem mit Bäumen und Bambus bestandenen Gehege, vergesellschaftet mit Agutis. Diese langbeinige Meerschweinchenart ist in den Regenwäldern Süd- und Mittelamerikas beheimatet.




Die Totenkopfaffen sind neben einer Schimpansenfamilie die einzige Affenart hier




Stachschwein mit Jungtier beim Salatfuttern



Die in Nordhorn regelmäßig züchtenden Stachelschweine bewohnen ebenfalls ein neues, ganz aus Bentheimer Sandsteinfelsen errichtetes Gehege. Dieses liegt direkt am beachtlich großen, mit Riesenrutsche und anderen echt interessanten Attraktionen ausgestatteten Spielplatz und der wirklich guten Gastronomie.




Familienzoo im Grünen - eine wunderschöne Wiese mit Kleintieren im Zoo Nordhorn



Weitere Tiere des Altparks sind unter anderem noch Timberwölfe, Präriehunde, Schimpansen, Robben und Hartmann - Bergzebras. Diese sind in ihrer Heimat bis auf wenige tausend Exemplare zurück gegangen und Nordhorn beteiligt sich im Rahmen eines EEP um die Zucht dieser Zebraform




Zwei Hartmann -Bergzebras suchen Schutz vor der heißen Mittagssonne.



Ein Highlight des kleinen Zoos ist die begehbare Geiervoliere, welche erst im Frühjahr 2000 eröffnet wurde und in der 2500 Tonnen Felsen verarbeitet wurden. Hier wurde eine von Bächen und Teichen durchzogene Berglandschaft geschaffen, in der auch Gemsen zusammen mit den gewaltigen Vögeln leben.




Unter Geiern... Kein Gitter hält die Distanz zwischen Mensch und Tier aufrecht!




Im Mai '03 wurde diese Robbe in Nordhorn geboren 



Im hinteren Part des Tiergartens aber erwarten die Raubkatzen die Besucher. Zum Teil werden die Gehege im Moment (Juli 2003) neu gestaltet oder renoviert und stehen deshalb leer, zum Teil werden die Tiere auch demnächst in den neuen Park umziehen, so wie die Luchse und Wildkatzen. Man darf also gespannt sein.




Leda und Ignatius, Nordpersische Leoparden aus dem Allwetterzoo, leben seit ca 2 Jahren in Nordhorn und haben dort schon gezüchtet. In Münster hatten sie nie Kleine...




Die persische Leopardendame Leda 



Zusammenfassend kann man sagen, in Nordhorn liegt ein Zoo, dessen Besuch sich vor allem für Familien und Bewohner aus der Region lohnt. Es ist kein spektakulärer Zoo mit Freizeitparkcharakter, aber eine kleine und sehr feine Einrichtung, die so richtig begeistert.
Echt interessante Dinge wie das Ameisenhaus mit einer richtigen großen Kolonie, deren Arbeiter das Haus über verglaste Gänge verlassen und bertreten können oder das Mäusehaus, den Vechtehof, das Meerschweinchendorf und ähnliche Attraktionen sind uns noch nicht sehr häufig begegnet und machen Spaß, nicht nur Kindern.



Das könnte man mitnehmen zum Allwetterzoo


Ein Schließfach in der Eingangshalle lädt die Besucher ein, alle die Dinge sicher zu verwahren, die man nicht andauernd durch den Zoo tragen will!



Und der Zoo in Nordhorn läßt sich sogar per Schiff erreichen! Die schöne kleine Stadt ist ein "Venedig an der Holländischen Grenze": der ganze Ort und das Umland sind von Wasserläufen und Kanälen durchzogen und es gibt unzählige Brücken und Uferpromenaden. Von der Fußgängerzone oder vom nahegelegenen Vechtesee aus tuckern halbstündlich gemütliche Kähne über den Fluß und durch die City zum Tiergarten.



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