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Köln

Nach zweistündiger Fahrt erreichen Zoofans am 25. 06. den Zoo in Köln. Die erste Enttäuschung: obwohl erst später Vormittag und Montag, ist das Zooparkhaus besetzt! Das liegt wahrscheinlich am traumhaften Wetter - und am halben Eintrittspreis: DM 9.50 für Erwachsene ist günstig. Montags hat man immer dieses Glück! Trotzdem findet sich nach kurzem Suchen ein Abstellplatz für den PKW unter der nahen Zoobrücke. Stolze 5.- Märker verlangt der überaus gefräßige Parkscheinautomat für einen Tagesbesuch.

Der erste Eindruck des im umstrittenen subjektiven Test der Illustrierten "Stern" in Deutschland führenden Zoos ist dann die zweite Enttäuschung - der Eingang ist so häßlich und ungepflegt, wie bei keinem anderen bisher besuchten Zoo..!




Schottische Hochlandrinder lassen sich vor dem AXA Hochhaus nur ahnen...



Der Zoo selber präsentiert sich als schöner Tiergarten. Gepflege Anlagen mit einem alten Baumbestand und historischen Tierhäusern weisen Köln als einen der ältesten Zoologischen Gärten Deutschlands aus. Echt erwähnenswert sind die Aussenanlagen der Löwen, Sibirischen Tiger und der Schneeleoparden! Viel Grün auf einer ziemlich geräumigen Halbinsel läßt den Tieren eine Menge Freiraum und die Möglichkeit, sich den Augen neugieriger Besucher zu entziehen. Bei der Bärenhaltung wäre weniger Mehr! Die zugegeben schönen Aussenanlagen sind eindeutig zu klein. Vielleicht sollte man sich auf ein oder zwei Arten beschränken?




Das Südamerikahaus, das historische Affenhaus



Als besonderes Bonbon gilt in Köln das neue Tropenhaus. Die Besucher werden auf verschlungenen Pfaden auf verschiedenen Ebenen durch das Gebäude und an den Gehegen vorbei geleitet. Das ganze hat Safaripark Charakter und die Muße, sich zu setzen und ein Tier intensiv zu beobachten, stellt sich nicht ein. Gelungen dagegen ist das angrenzende Haus der Primaten. Die Einblicke in die geräumigen Innengehege der Tiere finden durch zwischen Urwaldgrün verborgene Fenster statt. Mal gebückt, mal gereckt und auch auf vielen einladenden Bänken sitzend schaut man gerne etwas länger hin.




Elefantendusche mit C -Rohr vor dem alten Dickhäuterhaus.




Plan 2000 und zahlreiche Besucher beim beliebten Elefantenduschen.



Die Tage der Elefantenhaltung im denkmalgeschützten Haus und der winzigen Freianlage sind in Köln zum Glück gezählt. Der Plan 2000 soll den Dickhäutern (im Zoo gibt es Nilpferde, Nashörner und eben Elos) bald optimalere Lebensbedingungen bieten. Nahe des Geheges kann man das gigantische Modell besichtigen.

Nicht spektakulär aber sehr erwähnenswert im von Wohn- und Hochhäusern eng eingeschlossenem Zoo in Köln ist das Eulenkloster! In einem typischen Kreuzgang kann man in stimmiger Atmosphäre viele Vögel dieser Gattung sehen, einen Blick in eine Bruthöhle werfen und (wenn man Glück hat wie wir!) ganz junge Eulen bei ihren tollpatschigen ersten Flugversuchen erleben...mittendrin: schön!

Fazit: ein schöner alter Tiergarten mit Geschichte und Qualitäten, aber ohne überzeugende Höhepunkte! Im Rennen um die Gunst des Publikums sollte man darauf achten, dass die artgerechte Haltung nicht in den Hintergrund gerät und spektakuläre Attraktionen nicht den Vorrang bekommen.

Minuspunkt: der angebotene Zooführer ist drei Jahre alt und zum Teil ziemlich überholt! Bei DM 6.- für gute 100 Seiten traurig aber wahr!



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