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Zwerg und Riese




Pressemitteilung Allwetterzoo vom 19.11.2003

Die Ameiven, kleine Untermieter der imposanten Nashornleguane, wurden jetzt Großeltern

Im Oktober vergangenen Jahres zog ein Ameivenpärchen neu in das Tropenhausdes Allwetterzoos ein. Die kleine, flinke, südamerikanische Echsenart hatgrau-braune bis smaragd-türkisfarbene Schuppen. Das Männchen ist mit circa 40 cm größer als das Weibchen, bei ersterem überwiegen die leuchtenden Farben. Ameiven leben in ihrer ursprünglichen Heimat im offenen Tropenwald,in der Buschsavanne und auf Ackerland. Sie mögen warme Temperaturen. Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Kleinsäugern und anderen kleineren Reptilien.

Im Allwetterzoo wurde das Ameivenpaar in einem Terrarium, das an derAußenseite des Tropenhauses gelegen ist, mit zwei unauffällig grau-grün geschuppten Nashornleguanen vergesellschaftet. Diese Reptilien sind mit bis zu 1 m Länge erheblich größer und behäbiger als die kleinen Ameiven. Wesentlich ist, dass Nashornleguane Vegetarier sind und ihre kleinen Mitbewohner nicht als Beute betrachten. Vielmehr dienen den kleinen Ameiven die abgestorbenen Schuppen sowie Hautparasiten der Leguane als willkommene Zwischenmahlzeiten. Obwohl sie in der Natur keinen gemeinsamen Lebensraum haben, verstehen sich die Ameiven mit den Nashornleguanen prächtig: Nashornleguane stammen von Haiti und benachbarten Inseln, Ameiven bevölkern den südamerikanischen Kontinent.

Ameiven legen ihre Eier im Boden ab. Sie betreiben keinerlei Brutpflege; ihre Jungen sind mit dem Schlupf nach etwa 60 Tagen voll ausgebildet und selbständig. Aus dem ersten Gelege der Ameiven schlüpften im Januar 2003 zwei Jungtiere verschiedenen Geschlechtes. Vor sechs Wochen gab es erneut Jungtiere. Das Gelege mit vier Eiern stammte dieses Mal vom Weibchen der zweiten Generation, so dass innerhalb eines Jahres schon eine "Enkelgeneration" in der jetzt 8köpfigen Familie heranwächst



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