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Zimmer mit Aussicht


Auch der "Teppichboden" scheint vom Feinsten zu sein: Papa Löwe genießt ihn! Für eine große Ansicht klick auf's Bild



Das neue Löwen-Luxus-Domizil ist fertig!

Noch gegen Ende des letzten Jahres versprühte das Löwenhaus im Allwetterzoo Münster den Charme der 1970er Jahre. Das ist nun vorbei! Wer dieses Tierhaus heute betritt, kann nur noch staunen: Glasscheiben von der Decke bis zum Boden geben den Blick frei auf warm und harmonisch gestaltete Innenräume. Die Wände wurden mit Holz verkleidet oder bemalt und verbergen die alten „Badezimmerfliesen“. Eine dicke Eichenhäckselschicht bedeckt den Fußboden, riesige Baumscheiben laden die Löwen zur Siesta ein und moderne Deckenheizungen produzieren afrikanische Wärme. Das Beste aber ist, dass die Löwen nun mehr als doppelt so viel Platz haben. Und sie haben sogar ein „Zimmer mit Aussicht“, durch das sie ihre Nachbarn, die wuseligen Degus und die zierlichen Goldkatzen, sehen können.

Als erstes war die kleinere der beiden neuen Anlagen bezugsfertig und konnte von den Löwen in Besitz genommen werden. Zur Premiere zeigten sich die Tiere recht forsch: Löwenmann Jarah riss mit den Zähnen gleich zwei dünne Elektrodrähte ab, die innen vor den Scheiben verlaufen. Mit diesen soll verhindert werden, dass die Tiere gegen die Scheiben springen, wenn sie gereizt werden. Anscheinend haben die geringen Stromstöße dem Löwenmann nichts ausgemacht. Die Drähte wurden am nächsten Morgen neu gespannt, doch nun legten die Zoohandwerker ein Metallgitter unter die Eichenhäcksel vor der Scheibe. Zeta berührte den Draht, bekam einen leichten Schlag, erschrak – und Tochter Tahama fauchte den Draht an. Seitdem meiden die Löwen den unmittelbaren Kontakt mit der Scheibe.

So wie die ersten Besucher vor den für die Tiere ungewohnten Glasscheiben standen, begutachteten die Löwen die Menschen äußerst interessiert. Vor allem kleine Kinder und Hunde scheinen ihnen gut zu gefallen, passen sie doch optimal ins „Beuteschema“. Doch nach den Erfahrungen, die die Löwen mit dem Stromdraht gemacht hatten, rennen sie nun nicht mehr im Galopp zur Scheibe. „Zum Glück“, meint Zoodirektor Jörg Adler. „Stellen Sie sich vor, Sie gehen ahnungslos in unser Löwenhaus, kennen noch nicht die neuen Scheiben – und Jarah steht vor Ihnen!“ Die Reaktionen der Zoobesucher auf das neue Löwendomizil sind einhellig: „Es ist wunderschön geworden, wie ein völlig neues Tierhaus“. Die großen Raubkatzen so nah und auf Augenhöhe betrachten zu können, ist aber auch ein tolles Erlebnis!

Daten und Fakten:

Die Löwen bewohnten zuletzt vier Innengehege, die zum Besucher­bereich hin mit Gittern abgegrenzt waren.

Seit dem Umbau gibt es nur noch zwei Innenanlagen, die vorwiegend für die Fütterung und an kalten Wintertagen genutzt werden: Im linken, kleineren Bereich wird der Löwenmann Jarah gefüttert, rechts die beiden weiblichen Tiere Zeta und Tahama.

Die Löwen werden um 15.30 Uhr gefüttert, montags und freitags ist allerdings Fastentag.

Der untere Besucherweg vor den Anlagen wurde vollständig in die neuen Innengehege der Löwen integriert. Dadurch ist der Raum für die Menschen zwar kleiner, für die Tiere aber nun fast doppelt so groß und damit wesentlich komfortabler geworden.

In der Regel können die Löwen entscheiden, wo sie sich aufhalten. Nur für Reinigungsarbeiten und zur Fütterung werden sie ausgesperrt. Ihnen stehen außer den warmen Innenanlagen ein von Wasser umgebenes Freigelände und an der Rückseite des Hauses zwei Außengehege mit Gitterfronten zur Verfügung.

15.02.2012

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