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Robbenkind im Babypelz


Tropi Foto (©) Allwetterzoo



Freude über ungewollten Nachwuchs bei den Kegelrobben!

Eigentlich müsste die kleine weibliche Kegelrobbe, die am 21. Dezember im Allwetterzoo das Licht der Welt erblickte, "Tropi" getauft werden, denn sie kam trotz Pille zur Welt....

1995 konnten sich die Zoobesucher in Münster zum letzten Mal über pelzigen Nachwuchs bei dieser großen Robbenart erfreuen. Seitdem schluckten die Weibchen regelmäßig die Pille, denn Nachwuchs sollte es nicht mehr geben: Kegelrobben, die immerhin ein Lebensalter von 40 Jahren erreichen können, werden nur in sehr wenigen Zoos gehalten und daher gibt es kaum Unterbringungsmöglichkeiten für junge Robben. Ein Auswildern in der Nordsee, wie es über mehrere Jahre bis 1988 von Münster aus durchgeführt wurde, genehmigten die zuständigen Behörden seitdem nicht mehr.

Jetzt hat die Kegelrobbe "Freya" trotz regelmäßiger und sorgfältig kontrollierter Pillengabe ein Jungtier geboren. Die Tabletten werden von den Tierpflegern in Heringsstücken versteckt und den Weibchen gezielt zugeworfen. Warum die Pille bei "Freya" nicht die gewünschte Wirkung erzielt hat oder ob sie die ihr zugedachten Stücke wieder ausgespuckt hat, lässt sich nicht mehr klären. Jedenfalls ist das Ergebnis, eine niedliche kleine Speckrolle, gesund und munter und trägt den typischen cremeweißen Babypelz, den sie allerdings im Alter von drei Wochen verliert. So lange lebt das Jungtier ausschließlich an Land, denn der Pelz würde sich mit Wasser voll saugen und das Junge ertrinken. Ebenfalls nur drei Wochen wird es von der Mutter mit einer sehr fettreichen Milch versorgt. Dann müsste es im Freileben allein lernen, vom Fische fangen zu leben. Bei der Geburt wog das Jungtier übrigens ca. 13 kg, nach drei Wochen wird es ein Gewicht von rund 60 kg erreicht haben....

So lange das Robbenkind noch nicht ins Wasser darf, ist es durch ein eigens eingerichtetes Schaufenster in der Pinguinanlage zu sehen!

Mitteilung aus dem Allwetterzoo vom 03.01.2005

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