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Ostern 2007 im Allwetterzoo




Nachwuchs bei Löwenäffchen, Erdmännchen und Trampeltieren, renovierte Anlagen für Pinguine und Pelikane und „Hochglanz“ im Besucherbereich!

Das ganze Jahr über kann man im Allwetterzoo Jungtiere beobachten. Beste Beispiele sind das Weihnachtskind „Ito“, unser kleiner Orang-Utan, oder die Gepard-Geschwister, die schon Mitte November auf die Welt kamen. „Ito“ wird von Tag zu Tag munterer und „begreift“ allmählich seine Umgebung. Er untersucht Kletterseile ebenso gründlich wie die Lippen seiner Mutter und schaut mit hellwachen Augen in die Welt. Die kleinen Geparde genießen die warme Frühlingssonne und toben mit Begeisterung über ihre große Anlage, stets wachsam verfolgt von Mutter „Megan“. Sie tragen noch die für junge Geparde typische Rückenmähne.

Dennoch gilt das Frühjahr als besonders geburtenträchtig – und die Tiere im münsterschen Zoo scheinen diese Meinung zu bestätigen. So können sich die Oster-Besucher an zwei kleinen Trampeltieren - am 26. Februar kam ein weibliches, am 13. März ein männliches Fohlen zur Welt - oder an drei quirligen Erdmännchen-Jungen erfreuen. Die kleinen „Scharrtiere“ wurden am 28. Februar geboren. Sie rennen mit hoch aufgerichteten Schwänzchen über den Sand, interessieren sich schon für feste Nahrung, können sich aber noch nicht so perfekt auf die Hinterbeine stellen wir ihre Eltern und die älteren Geschwister.

Besonders erfreulich ist der doppelte Nachwuchs bei den hoch bedrohten Goldenen Löwenäffchen. Am 17. März wurden hier Zwillinge geboren. Sie werden oft vom Vater getragen und der Mutter nur zum Säugen übergeben. Ein zehn Monate alter Sohn aus dem vergangenen Jahr macht das Familienidyll perfekt. Auch bei den Kattas stellten sich am 26. März Zwillinge ein. Sie sind nur schwer zu entdecken; denn Mutter „Mobi“ trägt sie stets eng am Körper. Doch recht schnell werden auch diese Tierkinder ihre Umgebung erobern. Weitere Jungtiere sind derzeit bei den Bennett-Kängurus, den Kapuzineraffen oder den Springböcken zu entdecken. Aber auch Halsbandpekaris, Münstersche Wieselmeerschweinchen und Kleinkantschils haben derzeit Nachwuchs.

Neben den auffälligen jungen Säugetieren wachsen derzeit auch noch „unsichtbare“, aber nicht weniger bemerkenswerte gefiederte Zoobewohner heran. So schlüpften bei den Keas, den neuseeländischen Papageien, am 2. März Küken. In einer Erdhöhle versteckt verbringen die Küken rund 70 Tage, bevor sie erste Ausflüge unternehmen. In einem Horst hoch oben in der Rückwand unserer Großflugvoliere schlüpfte am 6. März ein Gänsegeier. Er wird rund 100 Tage im Nest von seinen Eltern versorgt, bevor er flügge wird. Die Küken der frei fliegenden Weißstörche im Allwetterzoo müssen allerdings noch ausgebrütet werden. Ein Paar dieser „Zoo-Gäste“ hat übrigens einen neuen Platz gefunden, nämlich mitten auf der Großflugvoliere, hoch über Geiern, Sekretären und Milanen. An beiden Enden der Voliere befinden sich bereits seit Jahren Horste frei fliegender Weißstörche, weitere Störche brüten mitten im Elefantengehege oder in der Afrikaanlage.

Nicht nur die Tiere haben sich vor Ostern „angestrengt“, auch die Mitarbeiter legten in allen Bereichen Hand an! So wurde im März die Pinguin-Anlage renoviert: Die kleinen Frackträger können demnächst in Höhlen aus Sandstein brüten. Die Pelikan-Insel vor dem Afrikapanorama zeigt sich sehr viel schöner mit Felsen und neuem Sandboden. Die großen Krauskopfpelikane, die zum Ferienbeginn das Winterquartier verließen, nahmen sie gleich in Besitz. Die Bongos freuen sich über ihre umgestaltete, lichtere Anlage, die mit zahlreichen Stämmen „möbliert“ wurde, an denen die Antilopen ihr Fell schubbern können. Außerdem pflanzten die Zoogärtner unzählige Frühlingsblumen und die riesigen Scheiben der ZoORANGerie und natürlich alle Liegestühle, Bänke und Picknicktische im Zoo wurden auf „Hochglanz“ gereinigt.

05.04.2007




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