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Neue Tiere im Allwetterzoo


Die beiden "Neuen" mit Tierpflegerin Sandra Dechert. Größere Ansicht? Klick auf's Bild



Seit wenigen Tagen leben wieder Islandpferde im Kinder- und Pferdepark!

Tierpflegerin Sandra Dechert ist sich sicher: Jörp erinnert sich! 2008 wurde die Islandstute im Allwetterzoo geboren, dann zog sie als Einjährige in das Gestüt Trappe in Altenberge um. Nun kehrte das Islandpferd zurück, aber nicht allein. Gemeinsam mit Jörp kam die 21-jährige Thordis am vergangenen Freitag nach Münster. Beide Pferde können auf der großen Anlage der Hauspferde im Kinder- und Pferdepark beobachtet werden. Sie haben sich gut in die Herde aus Dülmener Ponys, Mongolenponys und Poitou-Rieseneseln eingelebt.

Die ersten Islandpferde im Allwetterzoo kamen direkt aus Island. Sie waren ein Geschenk des isländischen Pferdezuchtverbandes an das Westfälischen Pferdemuseum im Zoo. 2009 wurden die beiden Stuten nach Dänemark abgegeben, weil sie an Sommerekzemen litten. Diese wurden durch den Speichel von Stechmücken hervorgerufen, die in Meeresnähe nicht vorkommen. Jörp und Thordis wurden in Westfalen geboren und kennen dieses Problem zum Glück nicht.

Islandpferde sind eine sehr ursprüngliche Pferderasse. Die ersten Pferde wurden von den Wikingern als Trag- und Fleischtiere auf die Insel gebracht und begleiten seither die Menschen dort. Ohne Islandpferde wäre die Besiedelung dieser rauen Insel kaum möglich gewesen. Auf dem Rücken der trittsicheren, ausdauernden und genügsamen Pferde wurden reißende Flüsse, steinige Hochebenen und Gletscher überquert.

Das harte Klima und das unwegsame Gelände Islands machten die Tiere besonders zäh und trittfest. Den beiden Stuten im Allwetterzoo sieht man die Wetterfestigkeit auch gut an, denn sie haben sich bereits ein dichtes, fast wolliges Winterfell zugelegt. Thordis ist weiß-braun gescheckt, die jüngere Jörp hat ein schlicht braunes Fell.

Islandpferde verfügen neben Schritt, Trab und Galopp mit Pass und Tölt über zwei zusätzliche Gangarten. Der Pass ist eine gleichseitige Fußfolge, während der Tölt als schnelle Viertaktfolge aus dem Schritt heraus entwickelt wurde. Er ist eine für den Reiter äußerst ermüdungsfreie Gangart.

10.11.2011



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