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Mongolische Ponies


Mogolenfohlen 



- eine Rarität im Allwetterzoo Münster!

Die beiden Fohlen sind entzückend und temperamentvoll und ahnen selbst nicht, wie selten sie in Deutschland sind, denn Mongolenponys sind hierzulande eine Rarität! Der Allwetterzoo verdankt seine Tiere der Hartnäckigkeit eines Pferdeliebhabers. Mit ihm freut man sich in Münster über die glückliche Geburt zweier gesunder Fohlen. Die Stuten waren Ende letzten Jahres bereits tragend im Zoo eingetroffen. Der von seinem Nachwuchs nichts ahnende Vater lebt weiterhin in Gammertingen.

Den Eröffnungstrubel für den neuen Kinder- und Pferdepark haben die beiden Fohlen nicht erlebt, denn ihre ersten Lebenstage verbrachten sie zumeist im Stall. Allein mit ihren Müttern tobten sie sich in den ruhigen Morgenstunden auf der großen Pferdeanlage aus. Inzwischen haben sie ihre oftmals etwas ruppigen "Mitbewohner", die Dülmener Wildpferde, Islandponys und Riesenesel, nach und nach kennen gelernt.

Die wilden Vorfahren der Mongolenponys sind die Przewalski-Urwildpferde. Diese Urwildpferde sind die einzigen echten Wildpferde, die bis heute überlebt haben. Andere Rassen haben die des Mongolischen Ponys kaum noch beeinflusst, es ist also eine sehr ursprüngliche Rasse. Heute werden in der Mongolei an die 2,4 Millionen Pferde zum Reiten und auch zur Milch- und Fleischgewinnung gehalten. Mongolenponys leben in der Grassteppe, sie überleben aber auch im Hochgebirge und in der Wüste. Das mongolische Pony ist widerstandsfähig und zäh und bewältigt mühelos weite Strecken und schlechte Wege. Es kann Lasten bis zu etwa 130 kg tragen, also ein Drittel seines eigenen Gewichts, und es überlebt auch in unzugänglichen Gegenden mit wenig Wasser und viel Schnee. Das Mongolenpony erscheint im Gegensatz zu den westfälischen Hauspferden klein und zierlich, ist aber sehr muskulös. Ein Hengst hat ein durchschnittliches Stockmaß von 131 cm. Die Trächtigkeit dauert bei den Mongolenponys 335 bis 345 Tage. Ein Fohlen wiegt bei der Geburt etwa 35 kg und ist durchschnittlich 80 cm hoch. Mongolenponys können eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren erreichen.

Vater der Fohlen, die im Allwetterzoo am 20. April und 3. Mai von den Stuten "Gaslan" und "Naidal" geboren wurden, ist "Narangerel", ein Hengst, der im Gestüt von Dr. Rolf-Peter Lacher lebt. Der Lehrer und Pferdezüchter im schwäbischen Gammertingen musste viele Hindernisse überwinden, bevor er sich seinen Traum, Mongolenpferde zu besitzen, erfüllen konnte. Er importiere insgesamt acht Pferde direkt aus der Mongolei (siehe auch www.mongolische-pferde.de), von denen er zwei an den Allwetterzoo gab.



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