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Mit Küsschen




Mitteilung aus dem Allwetterzoo vom 02.06.04



Begrüßung mit Küsschen: Zwei neue Gorillas im Allwetterzoo Münster

Vielleicht war es Liebe auf den ersten Blick? Jedenfalls hat Gana den ein Jahr älteren N'Kwango stürmisch begrüßt, als er gut zwei Stunden nach ihr in seinem neuen Domizil eintraf. Für den Allwetterzoo ging mit der Ankunft zweier neuer Gorillas am 1. Juni ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, denn jetzt steigt die Hoffnung auf baldigen Nachwuchs bei diesen großen Menschenaffen: Gana und N'kwango sollen das Sozial- und Liebesleben der bislang dreiköpfigen Gorillagruppe in Münster auf Schwung bringen.

Nach monatelangem ständigen Drängeln und Bitten hatte das Komitee des Europäischen Erhaltungszucht-Programms (EEP) dem Wechsel zweier junger Gorillas in den Allwetterzoo zugestimmt. Und so traf am Dienstag nach Pfingsten unter den Augen zahlreicher Zoobesucher die siebenjährige Gana aus dem Kölner Zoo als erste in Münster ein. Sie musste ihre Familie verlassen, weil sie geschlechtsreif wird und nicht vom eigenen Vater gedeckt werden darf. Ängstlich und gleichzeitig neugierig inspizierte das Gorillaweibchen sofort nach der Ankunft die neue Umgebung und zeigte sichtlich Freude, als kurze Zeit nach ihr auch der achtjährige, im Zoo von Arnheim/NL geborene N'Kwango eintraf. Er kam direkt aus dem Zoo Leipzig, in dem er zuletzt gelebt hat. Dort hatte er seinem Vater die führende Position streitig gemacht und musste deshalb die Gruppe verlassen.

Den wertvollen Zuwachs hat der Allwetterzoo wohl vor allem der vorbildlichen neuen Anlage im Affricaneum zu verdanken, das erst vor knapp einem Jahr eröffnet wurde. Den Gorillas stehen allein im Freigehege 1.250 m² Fläche zur Verfügung, dazu kommen ein verglaster "Wintergarten" und ein Innengehege im Menschenaffenhaus. In diesem Gehege lernten Gana und N'Kwango sich gleich am ersten Tag in Münster kennen. Zu den schon länger im Allwetterzoo lebenden Gorillas, dem 18jährigen Gorillamann Makokou und den 32 und 8 Jahre alten Weibchen, werden die Neuen vorerst nur Sichtkontakt haben. Beim ersten direkten Kontakt nach einer Eingewöhnungsphase von einigen Tagen wird es für alle spannend, denn N'Kwango und Makokou, bislang einziger Mann in Münster, werden sich wohl als Konkurrenten betrachten. Da Makokou als Zuchtmann vermutlich untauglich ist, wird er über kurz oder lang das Feld räumen oder sich mit dem neuen Mann arrangieren müssen.

Das Affricaneum mit seinen sehenswerten, großzügig und natürlich gestalteten Freianlagen wurde im Juli 2003 eröffnet. Es umfasst neben den Anlagen für Gorillas, die hier mit den wesentlich kleineren Rotscheitelmangaben zusammen leben, auch große Freigehege für Schimpansen und afrikanische Schweine.

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