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Makokou gehts gut




Bericht aus Johannesburg/Südafrika!

Am 5. Dezember kehrte Bärbel Uphoff, die Revierleiterin unseres Menschenaffenhauses, aus Südafrika zurück. Sie war am 26. November nach Johannesburg geflogen, um ihrem langjährigen Pflegling, dem Gorillamann „Makokou“, die Eingewöhnung im neuen Zuhause zu erleichtern.

Der imposante Silberrücken hatte den Allwetterzoo verlassen, weil in Münster eine junge Gorillagruppe hoffentlich bald für Nachwuchs sorgt und in Johannesburg sehnlichst ein Mann für ein einsames Weibchen gesucht wurde. Ob „Lisa“, das Gorillaweibchen des südafrikanischen Zoos, mit „Makokou“ einverstanden ist, wird sich allerdings erst nach insgesamt 45 Tagen zeigen. So lange dauert die sehr strenge Quarantänezeit in Südafrika, die der ehemalige Münsteraner erst einmal allein verbringen muss. Er bewohnt aber einen Bereich, der eng an den seiner künftigen Gefährtin grenzt, hat zu ihr Sichtkontakt und kann sie hören und riechen.

Als „Makokou“ nach dem langen Flug in Südafrika eintraf, wurde er erst einmal von den Tierärzten des Zoos auf „Herz und Nieren“ geprüft. Die staatlichen Vorschriften verlangen u.a. Tests auf Ebola- und HI-Viren. Nur wenige Menschen dürfen in den Quarantänetagen überhaupt zu ihm und für diese gelten strenge Auflagen wie Desinfektionsfußbäder und das Tragen von Schutzanzügen. Für Bärbel Uphoff wurde eine Sondergenehmigung erwirkt, um ihr den direkten Zugang zu „Makokou“ zu ermöglichen. Wichtig war der langjährigen Pflegerin des Gorillamannes dessen richtige Ernährung. Sie weiß aus langer Erfahrung, dass „Makokou“ längst nicht alles frisst und zur Eingewöhnung auch einmal mit Milch oder Yoghurt verwöhnt werden darf. Nach einer Woche Johannesburg kehrte Frau Uphoff mit einem guten Gefühl nach Münster zurück: Sie weiß den Silberrücken bestens versorgt und hofft jetzt mit ihren südafrikanischen Kollegen auf ein glückliches Zusammenführen mit Gorilladame „Lisa“ nach Ablauf der Quarantänezeit.

Unser Foto zeigt „Makokou“ beim Spielen mit einem Pappkarton im Quarantänegehege im Zoo Johannesburg. Die Aufnahme schickte uns Phillip Cronje, Kurator und Affenpfleger in diesem südafrikanischen Zoo.

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