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Leona im Löwengraben


Leona in der Höhle des Löwen ;-) 



Ein kleiner Pinguin auf großer Tour im Zoo!

Ob seine Eltern dem kleinen Pinguin die Geschichte des legendären „Nr. 137“ erzählt haben? Ähnlich wie der 1998 ausgebüxte, nie wieder aufgetauchte und damit bundesweit bekannt gewordene Pinguin machte sich „Leona“ am ersten Tag im neuen Jahr auf den Weg durch den Allwetterzoo. Begünstigt durch das teilweise vereiste Wasserbecken der Pinguinanlage fand der Jungspund einen Weg heraus, watschelte den Spuren nach über die Besucherwege und gelangte schließlich zum Löwenhaus. An der dortigen Außenanlage türmten sich die Schneeberge, leicht zu erklimmen für einen neugierigen Pinguin. Hier muss „Leona“ dann einen großen Satz gemacht und auf dem Eis des Löwengrabens gelandet sein. Dort wurde der kleine Pinguin am Neujahrstag von einer Besucherin entdeckt.

Gefahr von der Löwenfamilie drohte zum Glück nicht, die dösten angesichts der Kälte im warmen Haus. Den ausgebüxten Pinguin einzufangen, war aber nicht leicht. Das Wasser war zum Teil gefroren. Wäre der kleine Wicht in Panik unter das Eis geraten, hätte er vielleicht nicht mehr hinausgefunden. Deshalb zeigten die Tierpfleger Geduld – und setzten auf den Hunger des Pinguins. Und das klappte! Am Sonntag konnte Steffi Klahn, die vertraute Tierpflegerin, den kleinen Ausreißer mit Heringen locken und vom Eis holen. Nun hockt er wieder inmitten der Pinguinschar und erzählt von seinen Abenteuern…

Der kleine Ausreißer ist der jüngste Brillenpinguin in Münster. Erst im September geschlüpft, war der Vogel noch zu jung für die geplante Reise nach Ungarn. Vierzehn in Münster geschlüpfte Artgenossen waren im November in den Zoo von Jaszbereny umgezogen. „Leona“ wurde übrigens erst nach ihrem Ausflug getauft. Normalerweise tragen die Pinguine in Münster nur Nummern, der kleine Ausreißer war bis Sonntag nur die 459. Aber nach ihrem kleinen Ausflug wurde das Pinguinmädchen von Steffi Klahn auf „Leona“ getauft. Ein wirklich passender Name!

03.01.2011

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