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Inventur im Zoo


Geparde im Schnee - jeder kennt diese Raubkatzen



Wie viele und welche Tiere leben eigentlich im Allwetterzoo?

Wussten Sie, dass es im Zoo Schrägsteher gibt? Oder Bülbüls, Jassanas und Acouchis? Wenn Sie mit diesen Namen nicht sofort Fische, tropische Vögel oder kleine Säugetiere verbinden, macht das nichts. Schrägsteher kann man im Aquarium bewundern, ebenso wie Fuchsgesichter oder Vieraugen. Bülbüls und Jassanas sind Vögel, die im Tropenhaus des Zoos leben. Hier sind auch die Acouchis zu finden. Das sind Säugetiere, die mit den Meerschweinchen verwandt sind. Im Allwetterzoo gibt es aber noch viel mehr Tiere mit merkwürdigen Namen. Man muss nur einmal die Tierinventur zur Hand nehmen. Da finden sich unter den Wirbellosen ein Hübscher Knallkrebs oder zehn Exemplare Affenhaar. Es gibt Gundis, Gaure, Lachende Hänse und Schreckliche Blattsteiger. Und endlos lange Namen wie Längsstreifen-Borstenzahndoktorfisch.

Insgesamt 2.962 Tiere in 301 Arten weist die Inventurliste per 31. Dezember 2009 auf. Der letzte Tag im Jahr ist der Stichtag, zu dem ein Zoologischer Garten den handelsrechtlichen Erfordernissen entsprechend eine Inventur durchführen muss. Gezählt werden Schrauben, Besen, Zoobücher und eben auch Tiere. Allerdings werden die Zoobewohner nur zahlenmäßig und mit einem festgelegten Gesamtwert erfasst. Die Tierinventur ist Bestandteil des Wirtschaftsberichtes, den die Zoo GmbH ihren Gesellschaftern aushändigt. Die Tierinventur ist aber auch Arbeitsgrundlange beispielsweise für den Kurator, der für den gesamten Tierbestand verantwortlich ist. Und sie ist interessant für Zoofans, die ganz bestimmte Tiere sehen wollen. Der Allwetterzoo veröffentlicht seine Tierinventur in den jährlich einmal erscheinenden Zoonachrichten und erstmalig auch zum Download als pdf-Dokument unter www.allwetterzoo.de.

Überraschungen erlebt der Zoo beim Zusammenstellen der Inventurliste natürlich nicht. Sämtliche Veränderungen im Tierbestand werden zeitnah erfasst, egal ob es Geburten sind oder neue Tiere, Todesfälle oder Abgaben an andere Zoos. Die zum Jahresende ermittelte Zahl gilt dann für das folgende Jahr als Tierbestand für den Allwetterzoo, obwohl sich schnell etwas ändern kann. Die Liste nennt noch sechs Flachlandgorillas; denn mitgezählt wurde das Weibchen „Gana“, das am 17. Januar starb. Genau so gut tauchen in der Liste aber auch bislang „unsichtbare“ Tiere auf, elf Türkei-Stachelmäuse nämlich. Sie waren schon im letzten Jahr in Münster eingetroffen, verbrachten einige Wochen in der Quarantänestation und bezogen erst Mitte Januar ein eigens für sie umgestaltetes Terrarium außen am Tropenhaus.

Die Tierinventur gibt auch Auskunft über Tiere, die der Allwetterzoo in anderen Zoos und Institutionen eingestellt hat bzw. umgekehrt. So leben von den zahlreichen in Münster geborenen Geparden derzeit zehn als „Leihgaben“ in Zoos in Portugal, den Niederlanden oder Eberswalde. Die Einstellungen erfolgten im Rahmen des Europäischen Erhaltungs-Zuchtprogramms (EEP). Genauso sorgen 20 Brillenpinguine „made in Münster“ in der Schweiz oder in Polen für Nachwuchs. Nach Münster kamen über das EEP beispielsweise fünf Asiatische Elefanten aus dem Tierpark Hagenbeck oder drei Borneo-Orang-Utans aus Köln, Berlin und Duisburg. Die eingestellten Tiere bleiben auf dem Papier im Besitz des fremden Zoos, leben aber auf Dauer im Allwetterzoo, um sich hier möglichst fortzupflanzen.

Zusammenfassung des Tierbestands im Allwetterzoo per 31.12.2009:

  • 610 Wirbellose in 46 Arten
  • 1.068 Fische in 80 Arten
  • 37 Amphibien in 8 Arten
  • 91 Reptilien in 23 Arten
  • 502 Vögel in 72 Arten
  • 541 Säugetiere in 61 Arten
  • 2.849 Tiere in 290 Arten
  • nach auswärts eingestellt

  • 18 Reptilien in 9 Arten
  • 43 Vögel in 11 Arten
  • 52 Säugetiere in 20 Arten
  • 113 Tiere in 11 zusätzlichen Arten
  • Gesamt: 2.962 Tiere in 301 Arten

    26.01.2010


    Gundi - wer kennt es schon?



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