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Neuigkeiten um Mary

Spielgefährten für Mary Zwo in Stuttgart


Monza (li) und Mary Zwo mit ihren Pflegerinnen



Das Gorillamädchen „Mary Zwo“, am 18. Mai im Allwetterzoo geboren, lernte in der letzten Woche in Stuttgart einen Artgenossen im passenden Alter kennen.

Die kleine Ex-Münsteranerin lebt seit Juli im Affenkindergarten der Stuttgarter „Wilhelma“, weil ihre Mutter „Gana“ sich nicht ausreichend um sie gekümmert hatte. Ihr neuer Spielgefährte „Monza“ traf Mitte November aus dem französischen Zoo „La Palmyre“ in Stuttgart ein. Am 2. September geboren, wurde der Kleine ein Opfer angespannter Familienverhältnisse: Vom Vater gleich nach der Geburt attackiert, konnte es „Monzas“ Mutter nicht verhindern, dass dabei sein rechtes Bein schwer verletzt wurde. Um das Leben des kleinen Gorillas zu retten, musste er in die Obhut von Pflegern und Ärzten. Als „Monzas“ Bein wieder gut beweglich war, wurde er nach Stuttgart gebracht, denn in seine Familie konnte er nicht mehr zurück. Eine gute Woche nach seiner Ankunft lernte er bei einem ersten Rendezvous „Mary“ aus Westfalen kennen.

Mehr dazu unter http://www.wilhelma.de/de/somm/aktion/index.php




Monza müde und Mary munter :-) 



Wie alles begann...



Mary Zwo notfallmäßig in Uniklinik eingeliefert


"Mary Zwo" im Inkubator der Kinderintensivstation: Zoodirektor Adler beobachtet voller Sorge die Intensivkrankenschwester bei der Behandlung des Kleinen im Wärmebett



"Mary Zwo" notfallmäßig in die Klinik eingeliefert!

Am 18. Mai freute sich der Allwetterzoo über erneuten Nachwuchs bei den Gorillas. Nachdem das erste, am 19.7.2006 in Münster geborene Gorillababy „Mary“ nach einer schweren Verletzung, die ihm vermutlich der noch unerfahrene und übermütige Vater „N’Kwango“ zugefügt hatte, am 3. Dezember gestorben war, ruhte nun alle Hoffnung auf dem neuen Baby.

Mutter „Gana“ zeigte sich anfänglich sehr fürsorglich. Doch schon kurz nach der Geburt beobachteten die Pfleger, dass der unerfahrene Vater „N’Kwango“ Mutter und Kind bedrängte. Um eine Verletzung des Kindes durch den Vater zu vermeiden, entschlossen wir uns, die Gruppe zu trennen: Mutter „Gana“ mit Baby und das ältere, ruhigere Weibchen „Fatima“ wurden getrennt von „N’Kwango“ und dem dritten Weibchen „Changa-Maidi“.

Nach dieser Trennung war allerdings zu beobachten, dass Mutter „Gana“ ihr Kind zeitweise etwas vernachlässigte. Vermutlich fehlte ihr die Anwesenheit der beiden anderen Gorillas. Als wir daraufhin vor etwa einer Woche die Gruppe wieder zusammen führten, kam es kurz darauf erneut zu Attacken durch den Vater und einer hektischen Situation, die uns veranlassten, die Gruppe wieder zu trennen. Seither wurden Mutter und Kind intensiv beobachtet.

Heute Morgen stellten die Pfleger fest, dass das Gorilla-Baby nahezu leblos im Arm der Mutter lag. Eile war geboten! Glücklicherweise konnten Mutter und Kind schnell voneinander getrennt werden. Während die Tierärztin sich um das unterkühlte Baby kümmerte, nahm der Zoodirektor Kontakt zur Uniklinik auf und bat um schnelle Hilfe. Die wurde sofort zugesagt, und das Baby unverzüglich zur Klinik gebracht. In der Notaufnahme konnten die Ärzte in relativ kurzer Zeit den lebensbedrohlichen Zustand dieses ungewöhnlichen Patienten stabilisieren, der unterkühlt, unterzuckert und ausgetrocknet war.

Seitdem liegt das Gorilla-Baby in einem Inkubator in einem separaten Raum der Kinder-Intensiv-Station und wird dort von den Ärzten und Kinderkrankenschwestern betreut.

30.06.2007

Gorillababy zurück im Allwetterzoo!

Der Zustand des gestern (30. Juni) in die Uniklinik Münster gebrachten Gorilla-Babys „Mary Zwo“ aus dem Allwetterzoo hat sich schnell stabilisiert. Da eine intensivmedizinische Versorgung nicht mehr nötig ist, wurde das Baby samt Inkubator von der Berufsfeuerwehr Münster heute Nachmittag, 17 Uhr in den Allwetterzoo gebracht. Der Zoodirektor wird über Nacht die Betreuung übernehmen, da er für diese auch schon im Krankenhaus eingeplant war.

Voraussichtlich morgen Vormittag wird das Baby in das Gorilla-Aufzucht-Zentrum des Zoologisch Botanischen Gartens Stuttgart gebracht, wo es in Kontakt mit anderen Gorilla-Kindern aufgezogen wird.

01.07.07 17:00 h

„Mary Zwo“ ist auf dem Weg nach Stuttgart!

Das Gorillababy aus dem Allwetterzoo Münster wird in die Aufzuchtstation für Menschenaffen im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart gebracht

Die erste Nacht nach dem kurzen Klinikaufenthalt verbrachte „Mary Zwo“ im Haus des Zoodirektors. Jörg Adler fütterte den Säugling mehrfach und gewöhnte das Gorillababy dabei an die bisher ungewohnte Milchflasche mit Gummisauger. Am Vormittag darauf konnte „Mary Zwo“ dann auf den Transport in den Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart vorbereitet werden. Dort befindet sich seit Jahrzehnten eine Aufzuchtstation für Menschenaffen. Weil regelmäßig auch Gorillababys aus europäischen Zoos in die Obhut der Stuttgarter Tiergärtner gegeben werden, hat „Mary Zwo“ dort beste Chancen, auf kleine Artgenossen zu treffen und mit diesen gemeinsam aufzuwachsen.

Nach Stuttgart begleitet wird „Mary Zwo“ von Menschenaffen­pfleger Peter Bein. Er verbrachte schon die letzten Stunden vor der Abfahrt mit dem Gorillababy und übernahm von Jörg Adler die „Vaterpflichten“. Gegen 13 Uhr verließen Bein und „Mary Zwo“ in einem Fahrzeug des Sicherheitsunternehmens Securitas das Zoogelände. Nun wartet man in Münster gespannt auf die weitere Entwicklung in Stuttgart.

02.07.07


Das Gorillababy muss trinken Bilder: Screenshots WDR 3/ Aktuelle Stunde 1.7.07



"Mary Zwo" geht es gut in Stuttgart!

Nach Stuttgart wurde „Mary Zwo“ von Menschenaffenpfleger Peter Bein begleitet. Er hatte die letzten Stunden vor der Abfahrt mit dem Gorillababy verbracht und die „Vaterpflichten“ von Jörg Adler übernommen. In einem Fahrzeug des Sicherheitsunternehmens Securitas, das den Transport sponserte, verließen Peter Bein und „Mary Zwo“ gegen 13 Uhr das Zoogelände. Sie trafen am frühen Abend zwar erschöpft, doch wohlbehalten in Stuttgart ein.
Die erste Nacht hat „Mary Zwo“ den Umständen entsprechend überstanden und mehrfach ausreichend getrunken. Deshalb ist man in Münster zuversichtlich, dass das kleine Gorillamädchen sich weiter erholen und in Stuttgart eine unbeschwerte Kindheit verbringen wird. Wenn „Mary Zwo“ das entsprechende Alter hat, wird sie im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms in einen anderen Zoo umziehen.

03.07.07




Gute Nachrichten aus der Wilhelma

Gorillababy Mary Zwo geht es besser!

Im Allwetterzoo Münster ist man glücklich, denn aus dem Zoologisch-Botanischen Garten Wilhelm in Stuttgart traf zum Wochenende eine erfreuliche Nachricht ein. Dr. Marianne Holtkötter, Kuratorin und stellvertretende Zoodirektorin, teilte per E-Mail mit, dass es dem Gorillababy aus Münster richtig gut geht! Es gäbe keinen Vergleich mehr zu dem “kraftlosen Bündel“ zu Beginn der letzten Woche. „Mary Zwo ist jetzt länger wach, schaut aufmerksam um sich, bewegt die Arme und Beine, hebt das Köpfchen und nimmt Anteil am Geschehen um sie rum - es ist eine wahre Freude! Sie trinkt über 300 ml pro Tag, die Verdauung hat sich auch gebessert und gestern hatte sie zum ersten Mal Schluckauf. Auch der Tierarzt ist sehr zufrieden.“, schreibt Frau Dr. Holtkötter.

09.07.07


Nicht wieder zu erkennen: Mary II voller Leben! Foto: Zoo Stuttgart



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