Startseite
Seitenübersicht
Allwetterzoo
    Tiere
    Gehege
    Tierhäuser
    Aquarium
    Terrarium
    Spielplätze
    Kinder+Pferdepark
    Infos
    Artenschutz
    Impressionen
    Erinnerungen
    Kalender
    Nachrichten
Filme aus dem Zoo
Entdeckt im Zoo '12
Entdeckt Archiv ab '01
Delphinarium
Andere Zoos
Fundstücke
Zootierbilder
Tierisches
Desktopmotive
Grusskarten
Feedback
Gästebuch
Vereinsseiten
ZooFan Mail

Geparde Xenia und Shaka sind wieder vereint


Shaka ist begeistert - Mama ist wieder da! Klick auf's Bild für eine größere Ansicht



Erfreuliche Meldung aus dem Allwetterzoo Münster:

Es ist beinahe wie im Märchen: Mutter und Sohn wurden getrennt, doch nach einiger Zeit fanden sie wieder zueinander! „Bis an ihr Lebensende“ werden die Geparde Xenia und der viereinhalb Monate alte Shaka im Allwetterzoo zwar nicht zusammen bleiben, doch erst einmal ist der ehemals „verstoßene“ Sohn wieder bei seiner Mutter! Frühestens in einem Jahr wird Shaka den münsterschen Zoo im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms verlassen und in einem anderen Zoo ein neues Zuhause finden. Und Xenia wird in der Zwischenzeit vielleicht erneut Mutter.

Am 6. Juli im Allwetterzoo geboren, überlebte der kleine Gepard als einziger von drei Jungtieren. Anfangs versorgte ihn seine Mutter Xenia. Als diese ihn nicht mehr säugte, wurde Shaka zunächst in einer Arbeitsteilung zwischen dem Gepardweibchen und den Tierpflegern aufgezogen. Anfang August knurrte die Mutter ihren Sohn an, offenbar wollte sie ihn nicht weiter aufziehen. Daraufhin kümmerten sich nur noch die Pfleger um den Kleinen. Mitte September konnte Shaka mit seiner Uroma Megan vergesellschaftet werden.

Ob Xenia und Shaka von ihren verwandtschaftlichen Verhältnissen wissen, ist eine nicht zu klärende Frage. Doch im Zoo ist man glücklich darüber, dass die Mutter ihren Sohn auf Anhieb in ihrer Nähe duldete. Am 10. November trafen die Beiden erstmals seit gut drei Monaten wieder unmittelbar aufeinander. Inzwischen lässt Xenia es zu, dass der Kleine sich an sie schmiegt, wenn er schmusen möchte. Genauso erträgt sie seine Tobereien und bleibt liegen, wenn der übermütige Shaka sie spielerisch attackiert. Sie zeigt ihrem Sohn aber auch seine Grenzen - sie ist eben eine richtige Gepardmutter!

Shaka scheint begeistert zu sein. Hatte er doch in den letzten Wochen stets großes Interesse an Xenia in der benachbarten Anlage gezeigt und oft durch den Zaun zu ihr geschaut. Der Kleine genoss zwar die Gesellschaft seiner Uroma, doch war die knapp 15jährige Megan, die ein für Geparde sehr hohes Alter hat, nie eine Spielgefährtin für Shaka. Sie genießt ihren „Ruhestand“ im Zoo und liegt lieber faul in der Sonne, als mit einem Jungspund über die Wiese zu toben.

Die gelungene Zusammenführung mit Xenia kommt nicht nur Shaka zugute, sie war auch aus einem anderen Grund notwendig: Am 16. November traf die Gepardin Salome aus dem Lissaboner Zoo in Münster ein. Sie zog in die große, bislang von Xenia bewohnte Anlage am Zoo-Kanal und soll möglichst bald von Jabari gedeckt werden. War der Kater erfolgreich, wird Salome in den Tierpark Bernburg umziehen. Aus Bernburg wechselt dann eine junge Gepardin nach Münster, die als zweite Zuchtkatze im Allwetterzoo bleiben wird. Die Zucht der in ihrer südafrikanischen Heimat hoch bedrohten Geparde ist schwierig, doch in Münster erzielt man Erfolge selbst mit „Problemkatzen".

17.11.2011

Zur Übersichtsseite Mitteilungen   Nach oben 




Affe oder Löwe für den Gabentisch?

Datenschutz Impressum Copyrights Disclaimer