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Geburtstag im Allwetterzoo


Karlchen - Schimpanse mit Charakter 



Schimpanse „Kalli“ wird am 18. November 30!

Am 18. November 1979 begann für Bärbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen im Allwetterzoo Münster, eine harte Zeit, die zwei Jahre währen sollte. An diesem Tag vor dreißig Jahren hatte die Schimpansin „Lilly“ ein Jungtier zur Welt gebracht und keinerlei Interesse an ihm gezeigt. Hätte Bärbel nicht eingegriffen, wäre das Neugeborene verhungert. Doch die erfahrene „Affenmutter“ nahm den kleinen Schimpansenjungen in ihre Obhut und versorgte ihn wie schon andere Artgenossen zuvor. Sie fütterte „Karlchen“ mit der Flasche, windelte ihn und trug ihn im Tragetuch eng am Körper, selbst beim Einkaufen.

Zwei Jahre lang wohnte „Karlchen“ nachts in der Wohnung von Bärbel Uphoff, am Tage begleitete er sie in den Zoo. Dadurch lernte der kleine Schimpanse seine Artgenossen kennen. Und das ist, so vermutet Bärbel, auch der Grund dafür, dass aus dem kleinen „Karlchen“ ein starker Schimpansenmann geworden ist, der Boss der heute zehnköpfigen Gruppe im Allwetterzoo. „Kalli“, wie Bärbel ihn liebevoll ruft, war der letzte Schimpanse, der in Münster von Menschen aufgezogen werden musste. Sein Vater war „Moritz“, der gemeinsam mit seinem Halbbruder „Max“ auf Bärbel Uphoffs Arm die Eröffnung des Allwetterzoos am 2. Mai 1974 erlebt hat. Inzwischen ist „Kalli“ selber mehrfacher Vater.

30 Jahre sind eigentlich noch kein Alter für einen Schimpansen, doch macht „Kalli“ seit einiger Zeit sein Herz zu schaffen. Spezialisten des Universitätsklinikums Münster wurden deshalb vom Zoo um Rat gefragt. Sie haben nach einer aufwändigen Untersuchung eine Therapie für den Schimpansen festgelegt, die ihm das Leben gerettet hat. „Karlchens“ Herzklappenfehler wird mit Hilfe von Wirkstoffen behandelt, die auch in der Humanmedizin üblich sind. Seine tägliche Medikamentenration schluckt er vorzugsweise mit Pflaumenmus. Im Allwetterzoo hofft man sehr, dass „Kalli“ noch viele Jahre als Boss der Schimpansengruppe erleben wird!



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