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Erdmännchen im Glück


Alles im Überblick von der Haustüre aus 



Die beliebten Tiere wohnen jetzt bei den Breitmaulnashörnern!

Erdmännchen und Zoobesucher in Münster können gleichermaßen glücklich sein: Die kleinen Publikumslieblinge sind in ein komfortables neues Domizil in der mollig warmen Nashornhalle umgezogen. Und die Menschen müssen nicht mehr in Regen oder Kälte stehen, wollen sie die quirligen „Scharrtiere“ beobachten. Zwar haben die 13 kleinen Räuber in ihrer neuen Innenanlage keinen Himmel über sich, doch Sonnenlicht scheint durch große Dachluken und ein Strahler verbreitet wohltuende Wärme.

Das knapp 30 m² große Winterquartier der Erdmännchen befindet sich unmittelbar neben der Innenanlage der Nashörner. Es ist fast so groß wie die gesamte alte Anlage am Tropenhaus. Über die großen, bis zum Boden reichenden Glasscheiben werden sich besonders Kinder freuen. Und die Erdmännchen haben hier jede Menge Sand zum Buddeln, Stämme und Steine zum Klettern und warme Höhlen, um sich zu verstecken. Letztere nutzten die Tiere auch prompt nach dem Umzug. Doch schon am Tag darauf hatten sich die „Unsichtbaren“ in hin und her wuselnde Erdmännchen verwandelt. Besonders lebhaft sind sie, wenn Revierleiter Reinhold Evels Grillen serviert - einen besonderen Leckerbissen.




Keine Angst vor großen Tieren haben die Minis - weil durch Panzerglas geschützt!



Die Tiere scheinen die Anlage zu akzeptieren - und schon ihren Wünschen entsprechend „umzugestalten“. Sie buddeln an allen erdenklichen Stellen Löcher und bringen Sandklumpen, Steine oder auch mal eine Schraube zu Tage. Einen „Fluchtweg“ werden sie bei aller Mühe aber nicht finden, denn unter der etwa 60 cm tiefen Sandschicht hält sie ein eigens eingebauter Grabschutz auf. Noch sind die Tiere in der Eingewöhnungsphase, in der sich eventuell auch die Sozialstruktur ändern kann. Es sind nämlich nicht alle Tiere umgezogen, vier junge Erdmänner bewohnen noch ihre alte Anlage. Sie werden im Januar an den Tiergarten Straubing abgegeben. Die übrige Familie, Vater, Mutter und elf unterschiedlich alte Kinder, wurden in Transportkisten ins neue Zuhause getragen. In die Kisten lockten die Tierpfleger sie mit Mehlwürmern, ihrer Leibspeise. Der Großteil der Erdmännchen fiel auf den Trick herein. Nur drei ganz Clevere haben die Sache durchschaut und mussten mit dem Käscher eingefangen werden. Sie wussten ja nicht, was sie erwartet!

Im Außenbereich der Nashornhalle wird derweil kräftig weiter gebaut. Neben einer großen Freianlage für Erdmänner und -frauen entsteht ein weiteres Außengehege für die Nashörner. Wenn die Erdmännchen im Frühling nach draußen dürfen, werden sie auf sagenhaften 460 m² Fläche buddeln dürfen! Und Zoobesucher können dann vielleicht hautnah sehen, wie das Erdmännchen-Weibchen Junge aufzieht. Der Clou der neuen Außenanlage ist ein Besuchertunnel mit eingebautem Fenster, das einen Blick in die Schlaf- und Kinderstube der Tiere erlaubt. Den Komfort der neuen Anlage verdanken Besucher und Erdmännchen zum Teil dem münsterschen Zoo-Verein, der sich am Neubau der Anlage mit 70.000 Euro beteiligt hat.

21.12.07


Alles im Blick auch für die Kleinsten - dank bodentiefer Fensterscheiben!



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