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Eisbomben für Fische


Auch ihm ist es heiß bei diesen hochsommerlichen Temperaturen...



Mitteilung aus dem Allwetterzoo vom 09.08.2004



Eisbomben für "schwitzende" Fische

Wer in diesen Tagen das Aquarium im Allwetterzoo Münster besucht, wundert sich: Neben Piranha, Kardinalfisch oder Bäumchenkoralle schweben Plastikflaschen im Becken. Was auf den ersten Blick wie Schlampigkeit der Tierpfleger aussieht, ist dringend notwendig. Das zu Eis gefrorene Wasser in den Flaschen gibt nämlich seine Kälte an das Aquariumwasser ab und senkt damit die Temperatur im Lebensraum der Fische. Im Korallenbecken beispielsweise ist es normalerweise 25 Grad warm, heute morgen waren es bereits 31,5 Grad. Infolge der andauernden Hitze der letzten Tage steigt vor allem die Wassertemperatur in den Becken im Obergeschoss des Aquariums an, aber auch im kühleren Untergeschoss wurden heute schon Werte von 29,5 Grad gemessen. Das war für Revierleiterin Anke Gassner Grund, Alarm zu schlagen. Sofort wurden 15 Kisten Leergut besorgt, gefüllt und in die Tiefkühlräume des Zoos gebracht, damit so schnell wie möglich "Eisbomben" eingesetzt werden können. Weil das Eis in den Flaschen rasch schmilzt, müssen laufend neue "Kühlflaschen" her, so dass die Tierpfleger bei dieser Hitze eine enorme zusätzliche Arbeitsbelastung haben!

Zu hohe Temperaturen können auch für tropische Aquarienbewohner, für die im Zoo unter normalen Bedingungen das Wasser erwärmt wird, tödlich sein, weil das ökologische Gleichgewicht im Becken stark gestört wird. Zum einen nimmt der Sauerstoffgehalt ab, zum anderen können die im Wasser lebenden Bakterien, die Kot und Futterreste zersetzen, bei zu hohen Temperaturen nicht mehr arbeiten. Weil für die Tiere in ihrem künstlichen Lebensraum das Wasser entsprechend ihren Bedürfnissen aufbereitet wird, ist es auch nicht möglich, einfach eiskaltes Wasser in die Becken laufen zu lassen, das würden Fische und Niedere Tiere auch nicht überleben....

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