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Der Wolf war los...




und große Aufregung im Allwetterzoo...!

So groß die Aufregung am Montagvormittag war, als Bauhandwerker im Allwetterzoo Münster einen Wolf außerhalb seines Geheges gesehen hatten, so gering war die Gefährdung von Menschen durch das Tier. Iberische Wölfe sind recht klein, leicht mit Schäferhunden zu verwechseln und reagieren außerhalb ihrer gewohnten Umgebung eher ängstlich als angriffslustig. Nur 45 Minuten nach seinem "Ausbruch" lag der Wolf im tiefen Narkoseschlummer und wachte in seinem neuen Gehege im "Kinder- und Pferdepark" im Allwetterzoo wieder auf.

Erst Anfang April waren die Wölfe aus ihrem Übergangsquartier umgezogen. Sechs Wochen sollten sie Zeit haben, das neue Gelände zu erkunden und sich einzuleben, bevor sie Mitte Mai erstmalig den Zoobesuchern in ihrer neuen Anlage präsentiert werden. Doch Wölfe sind neugierig und findig! Und so hat einer der zweijährigen, in Münster geborenen Jungwölfe nach wenigen Tagen die einzige, bislang unbemerkt gebliebene Schwachstelle im neuen "Wolfswald" entdeckt.

Nachdem die Bauarbeiter das Tier Richtung Delphinarium laufen sahen, griff der Notfallplan des Zoos: eine große Zahl Tierpfleger wurden herbeigerufen und der Tierarzt bereitete das Narkosegewehr vor. Nachdem der Wolf auch noch unerwartet den Außenzaun des Zoos überwunden hatte, bat der Zoodirektor die Polizei um Unterstützung - vor allem um schaulustige Aasee-Spaziergänger fernzuhalten. Der Wolf war zwischenzeitlich in Richtung Haus Kump gelaufen und hatte sich in einer Pflanzung versteckt. Dort konnte ihn der Zootierarzt mit dem Narkosegewehr gezielt "schachmatt" setzen. Nachdem das Tier fest eingeschlafen war, luden ihn die Tierpfleger in eines der bereitstehenden Zoofahrzeuge. Wieder erwacht, wird der Wolf sein Abenteuer wohl nur noch als Traum empfinden...

Im Zoo ist man froh, dass der seltene Iberische Wolf keinen Schaden erlitten hat und vor allem, dass die trotz sorgfältiger Prüfungen im neuen Gehege vorhandene Schwachstelle rechtzeitig vor der Eröffnung am 12. Mai entdeckt wurde. Der münsterschen Polizei dankt der Zoo auch an dieser Stelle für die schnelle und kompetente Hilfe.

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